Tag 1: Salzburg ins Friaul via Grossglockner und Plöckenpass

Heute Morgen standen als erstes ein kurzer Waschgang für unser Cabrio und das stilgerechte Dekorieren mit den Rallye-Stickern, welche uns gestern erst per Post erreicht hatten, auf dem Programm. Danach begaben wir uns ins Schloss Klessheim für Check-In und die sehr stimmungsvolle Startveranstaltung. Wir hatten auch noch kurz Zeit, die sehr aufwändig herausgeputzten Young- und Oldtimer zu bewundern.

Angefeuert durch die anderen Teams und die Rennleitung ging es dann los in stets südlicher Richtung, gemäss den Rallye-Regeln ohne Autobahn und ohni Navi, zunächst nach Zell am See. Dort genossen wir ein leckeres Mittagessen im Flugplatz-Restaurant, wo wir auch direkt unsere erste Challenge abschliessen konnten ("Picture of your team in Top Gear cover style with a helicopter, tank or jet fighter in the setting - an explosion in the background not compulsory"). Dann ging es die spektakuläre Grossglockner Hochalpenstrasse hoch zum Fuscher Törl Pass. Einigen Oldtimern wurden die Anstiege bis 12% bereits zum Verhängnis, es wurde gewerkelt, Kühlwasser nachgefüllt und auch mal der Pannendienst hinzugezogen. Die gegenseitige Hilfsbereitschaft war sehr gross. Über eine extra eingerichtete WhatsApp-Gruppe wurde die Unterstützung koordiniert. Unser Mégane meisterte Anstieg und auch die lange und steile Abfahrt jedoch bravourös. Der Geruch von heissen Bremsen von anderen Fahrzeugen war allgegenwärtig ...

Dann fuhren wir weiter über den Plöckenpass nach Italien, wo wir nach kurzer Suche ein einfaches aber gemütliches Hotelzimmer in Zovello fanden, einem kleinen Bergdorf inmitten der schroffen Dolomiten.

Von der ersten - unfall- und pannenfreien - Etappe nehmen wir viele spektakuläre Eindrücke mit. Gross ist auch das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Obwohl die Route, abgesehen von den wenigen Road Missions, frei gewählt werden kann, wurden wir sehr oft begleitet von anderen Rallye-Teams, unschwer zu erkennen an den auffälligen Aufklebern und auch oft an den kreativen Anbauten. Begegnungen zwischen den Rallye-Teams sind immer begleitet von fröhlichem Winken, kurzen Hup-Grüssen bis zu regelrechten Hup-Fanfaren. Bei Pausen begegneten wir praktisch immer anderen Teams und konnten spannende Erfahrungen austauschen.

Morgen erwartet uns die zweite Etappe über Cortina d'Ampezzo, Passo di Giau und Passo Fedaia, via Bozen nach Bormio.

Unseren Fortschritt mit einigen Impressionen könnt ihr im LiveTracker mitverfolgen.

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